«D Maria träumt» – das neue Weihnachtsspiel von Peter Freitag

Für einmal beginnt das Spiel schon vor der Reise von Maria und Josef nach Betlehem: Gabriel verkündigt, Zacharias verstummt, Maria besucht Elisabeth und auch dieses Jahr dürfen die Hirten nicht fehlen. Peter Freitag legt nach «De Josef hät de Blues» nun sein zweites Weihnachtsspiel vor.

Der Kinder- und Jugendchor Uster feiert sein zehnjähriges Jubiläum, Grund genug für ein neues Weihnachtsspiel, bei dem vor allem auch die Jugendlichen zum Zug kommen, die schon fast seit Anfang dabei sind.

Die Musik und der biblische Text, auf Schweizerdeutsch übertragen, erzählen die alte Geschichte für heutige Menschen. Dargestellt wird sie von Kindern und Jugendlichen aus Uster und Umgebung zusammen mit Band. Freuen Sie sich auf eine begeisternde Aufführung am dritten Advent!

Lisa Arrenbrecht, Elisabeth und Erzählerin
Zoé Wyttenbach, Maria und Erzählerin
Nathalie Schneider, Erzählerin
Andrin Thalmann, Zacharias
Constantin Aspect, Gabriel

Kinder und Jugendchor Uster

Peter Freitag, Kompostition und Klavier

Nr. 5: Melodie und Text aus Altdorf, 19. Jahrhundert
Nr. 8: Herbie Hancock, Musik / Gabriela Schöb, Text

Textübertragung nach der Zürcher Bibel 2007

Salome Schneider, Flyer

Alle Rechte vorbehalten. Aufnahmen (Bild, Ton, Video) sind nicht gestattet.

Programmnotizen zu «D Maria träumt»

Beim «Josef» bin ich damals von der Frage ausgegangen: Kann ich einen Blues schreiben, der nach Blues tönt und von Kindern gesungen und miterlebt werden kann? Geht das mit einer Ballade, einem Latin-Stück, einem Rezitativ etc.?
Bei der «Maria» habe ich mit der Übertragung vom biblischen Text begonnen und dann die Melodien dazu komponiert, dieses Mal ohne stilistische Gedanken oder improvisatorische Ausgangspunkte. Eher: wie könnte ein Magnificat tönen, dass von Kindern und Jugendlichen gesungen wird und von ihnen verstanden wird, so dass eine Identifikation stattfinden kann.
Die Texte zu Beginn des Lukas-Evangeliums mit dem erwähnten Magnificat sind anspruchsvoll. Ich habe versucht über die Schwangerschaften der beiden Hauptfiguren Maria und Elisabeth eine Nähe zu erwirken. Viele Kinder erleben ja Schwangerschaften in der Familie wenn Geschwister auf die Welt kommen.
In unserer Aufführung werden diese Rollen von jungen Frauen gesprochen und rudimentär szenisch dargestellt. Sie sind gleichzeitig Erzählerinnnen.
Eine anspruchsvolle Aufgabe liegt darin, dass der Schwierigkeitsgrad angemessen ist (sei es in der Musik oder im Text oder im Humor), nur ist das sehr relativ. Oftmals vertraue ich darauf, dass, wenn es «Die Grossen» anspricht, dann können «Die Kleinen» bis zur Aufführung dann schon auch etwas mit den schwierigeren Sachen anfangen, sie «gehören dann dazu». Und dann hoffe ich, dass die Jüngeren durch etwas zu herausfordernde Aufgaben keine bleibenden Schäden davon tragen werden.

Sing–Weihnacht am 4. Advent

Bereits zum dritten Mal findet die Sing–Weihnacht der Chöre statt, wiederum zusammen mit der Geigerin Sabine Furrer und dem Organisten Stefan Schättin unter der Leitung von Peter Freitag. Advents- und Weihnachtslieder aus Frankreich und der ganzen Welt, dazu Musik aus den Weihnachtsprogrammen der Chöre inklusive Charpentiers «Messe de minuit» für Heilig Abend und «D Maria träumt» von der Kinderweihnacht. Ein Klangfest mit Kompositionen, Liedern, Improvisationen zum vierten Advent mit über achtzig Mitwirkenden von Jung bis Alt – seien Sie herzlich willkommen!

Sing–Weihnacht Vorprobe 2017

Blog: Jugendchor Uster am EJCF Basel 2018

Das alle zwei Jahre stattfindende Europäische Jugendchor Festival in Basel EJCF ist ein musikalischer Grossanlass in Stadt und Land Basel, seine Bedeutung für die dortige Chorszene ist kaum zu überschätzen. Hervorragende Spitzenchöre aus Europa werden eingeladen, etwa 26’000 Zuschauer werden jeweils erwartet. Weiterbildung für Chorleitende ist ein wichtiger Eckpfeiler, die Inspiration aus den Konzerten kann durch nichts ersetzt werden. „Blog: Jugendchor Uster am EJCF Basel 2018“ weiterlesen

De Josef hät de Blues

Was ursprünglich mit der Engels-Ballade «Friede uf Erde» und dem «Hirte–Rock» begann, wuchs dank einem Auftrag vom damals neu gegründeten Jugendchor Thalwil zu einem grossen Weihnachtsmusical mit Chören, Solisten und Jazz–Band. Peter Freitag versuchte in seinen Kompositionen verschiedene Stile von Blues über Salsa bis hin zu Rock und Pop für Kinder und Jugendliche zu schreiben, die für grosse und kleine Kinder spassig und machbar sein sollten. Das Personal der Weihnachtsgeschichte nach Lukas und Matthäus wurde dabei den verschiedenen Stilen zugeordnet: Herodes hat Migräne zu Stridepiano–Begleitung, die Wirte jubilieren in funkigen Rhythmen, Simeon stimmt eine grosse Ballade an und natürlich hat Josef den Blues – solange bis sich alles im finalen Swing auflöst!

Kinder– und Jugendchöre Thalwil und Uster zusammen mit Projektsängerinnen und –sängern
Solistinnen und Solisten aus den Chören
Bernhard Schoch, Trompete
Florian Kolb, Schlagzeug
Merlin Mattheuws, Bass
Peter Freitag, Klavier
Gabriela Schöb, Leitung
10. Dezember 18 Uhr katholische Kirche Thalwil
11. Dezember 17 Uhr reformierte Kirche Uster
24. Dezember im Gottesdienst (in Uster nur der erste Teil)

Sing–Weihnacht am 4. Advent

Blühende Rosen mitten im Winter, tanzende Fische im Wasser, singende Vögel, leuchtende Häuser – strahlende Weihnacht! Eine Stunde Musik zum Hören, Träumen, Mitsingen, Eintauchen in die farbigen und geheimnisvollen Geschichten der Weihnachtslieder aus aller Welt.

Die Chöre der reformierten Kirche musizieren zusammen mit Sabine Furrer, Geige, Stefan Schättin und Peter Freitag, Orgel und Klavier und dem Publikum. Ein Klangfest mit Kompositionen, Liedern, Improvisationen zum vierten Advent mit über achtzig Mitwirkenden von Jung bis Alt – seien Sie herzlich willkommen!

18. Dezember um 18 Uhr in der Kirche