16. Dezember 2018 17 Uhr
Reformierte Kirche Uster 

Für einmal beginnt das Spiel schon vor der Reise von Maria und Josef nach Betlehem: Gabriel verkündigt, Zacharias verstummt, Maria besucht Elisabeth und auch dieses Jahr dürfen die Hirten nicht fehlen. Peter Freitag legt nach «De Josef hät de Blues» nun sein zweites Weihnachtsspiel vor.

Der Kinder- und Jugendchor Uster feiert sein zehnjähriges Jubiläum, Grund genug für ein neues Weihnachtsspiel, bei dem vor allem auch die Jugendlichen zum Zug kommen, die schon fast seit Anfang dabei sind.

Die Musik und der biblische Text, auf Schweizerdeutsch übertragen, erzählen die alte Geschichte für heutige Menschen. Dargestellt wird sie von Kindern und Jugendlichen aus Uster und Umgebung zusammen mit Band. Freuen Sie sich auf eine begeisternde Aufführung am dritten Advent!

Lisa Arrenbrecht, Elisabeth und Erzählerin
Zoé Wyttenbach, Maria und Erzählerin
Nathalie Schneider, Erzählerin
Andrin Thalmann, Zacharias
Constantin Aspect, Gabriel

Kinder und Jugendchor Uster

Mario Bruderhofer, Tontechnik und Cajon

Peter Freitag, Komposition und Klavier

Nr. 5: Melodie und Text aus Altdorf, 19. Jahrhundert
Nr. 8: Herbie Hancock, Musik / Gabriela Schöb, Text

Textübertragung nach der Zürcher Bibel 2007

Salome Schneider, Flyer

Alle Rechte vorbehalten. Aufnahmen (Bild, Ton, Video) sind nicht gestattet.

Programmnotizen zu «D Maria träumt»

Beim «Josef» bin ich damals von der Frage ausgegangen: Kann ich einen Blues schreiben, der nach Blues tönt und von Kindern gesungen und miterlebt werden kann? Geht das mit einer Ballade, einem Latin-Stück, einem Rezitativ etc.?
Bei der «Maria» habe ich mit der Übertragung vom biblischen Text begonnen und dann die Melodien dazu komponiert, dieses Mal ohne stilistische Gedanken oder improvisatorische Ausgangspunkte. Eher: wie könnte ein Magnificat tönen, dass von Kindern und Jugendlichen gesungen wird und von ihnen verstanden wird, so dass eine Identifikation stattfinden kann.
Die Texte zu Beginn des Lukas-Evangeliums mit dem erwähnten Magnificat sind anspruchsvoll. Ich habe versucht über die Schwangerschaften der beiden Hauptfiguren Maria und Elisabeth eine Nähe zu erwirken. Viele Kinder erleben ja Schwangerschaften in der Familie wenn Geschwister auf die Welt kommen.
In unserer Aufführung werden diese Rollen von jungen Frauen gesprochen und rudimentär szenisch dargestellt. Sie sind gleichzeitig Erzählerinnnen.
Eine anspruchsvolle Aufgabe liegt darin, dass der Schwierigkeitsgrad angemessen ist (sei es in der Musik oder im Text oder im Humor), nur ist das sehr relativ. Oftmals vertraue ich darauf, dass, wenn es «Die Grossen» anspricht, dann können «Die Kleinen» bis zur Aufführung dann schon auch etwas mit den schwierigeren Sachen anfangen, sie «gehören dann dazu». Und dann hoffe ich, dass die Jüngeren durch etwas zu herausfordernde Aufgaben keine bleibenden Schäden davon tragen werden.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.